Gießener Anzeiger
- 4. Dezember 1996 -

Flußpferd ist weg:
Regierungspräsident setzt SoKo Hippo ein

GIESSEN (hip). Wie gestern berichtet hat das Transferzentrum Mittelhessen Zuwachs bekommen: Ein ausgewachsenes Flußpferd der Spezies Hippopotamus mittelhessiensis. Wie das Tier ins Dachgeschoß der Villa Leutert gelangt ist und was es dort tut, darüber hatt e sich Bärbel Grieb ausgeschwiegen. Dem Regierungspräsidenten hatte sie allerdings versichert: "Es ist ausgeschlossen, daß das Hippo ausbricht." Doch nun ist just dieser Fall eingetreten: Das Flußpferd ist ausgebüxt Wie das Hippopotamus rnittelhessiensis unbemerkt aus der Villa Leutert entkommen konnte, ist noch unklar. Der Regierungspräsident hat eine Sonderkommission eingesetzt, die SoKo Hippo.



Gesucht wird das Hippopotamus mittelhessiensis, genannt Hippo, das am 3. Dezember 1996 aus dem Transferzentrum Mittelhessen, Ostanlage 25, in Gießen ausgebrochen ist.

Vorsicht! Das Hippo ist zwar Fiktion, verbreitet aber trotzdem den Virus hippopotamus und erscheint Infizierten bald als reales Wesen. Das Hippo sieht man häufig in Begleitung eines Raben mit Doktorhut, Dr. Dr. Hacè Schwatzvogel.

Die Bevölkerung wird um Mithilfe bei der Spurensuche nach dem Hippo, besonders auch in Lahn, Literatur, Kunst und Wissenschaft aufgerufen. Eine vom Regierungspräsidenten eingesetzte Sonderkommission (SoKo Hippo) nimmt sachdienliche Hinweise entgegen.

Aktuelle Fahndungsergebnisse werden fortlaufend veröffentlicht im Gießener Anzeiger.